Wissenswertes zu Papageifischen

Stamm: Chordata - Chordatiere
  Unterstamm: Vertebrata - Wirbeltiere

     Klasse: Osteichthyes - Knochenfische
      Unterklasse: Actinopterygii - Strahlenflosser
        Überordnung: Teeostei - echte Knochenfische
          Ordnung: Perciformes - Barschartige
             Familie: Scaridae - Papageifische
                   (früher gab es zwei Unterfamilien, seit 1994 nur noch die hier 
                    genannten Gattungen:)

                   Gattung: Scarus (mit 45 Arten)
                  
Gattung: Chorusus (mit 15 Arten)
                   Gattung: Sparisoma (mit 8 Arten)

                   Gattung: Calotomus (mit 5 Arten)
                   Gattungen: Hipposcarus
und Nicholsina mit je
                                    2 Arten

                   Gattungen: Bolbometopon, Cetoscarus,
Crypto-
                                    tomus und Leptoscarus mit je 1 Art 
benachbarte Stämme:
Mollusken, Schwämme, Quallen, Nesseltiere (Korallen) Stachelhäuter u.a.

benachbarte Klasse im Stamm Chordata:
Chondrichthyes - Knorpelfische
(Haie und Rochen) 

 


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Informatives zu den Papageifischen

Typisch für die Papageifische sind die zum namensgebenden Schnabel zusammengewachsenen Zähne. Die hinteren Schlundzähne sind außerdem zu Reibplatten verwachsen ("Schlundmühle"), mit denen Korallen und Muschelschalen zu feinem Staub zerrieben werden, der dann in Form der häufig zu sehenden weißen Wolken wieder ausgeschieden wird.
Auch die großen Rundschuppen und die durchgezogene Seitenlinie sind typisch für Papageifische. 
Die P. haben sich aus den Lippfischen entwickelt, worauf sowohl ihre Fortbewegungsart (Schwimmen nur mit Brustflossen) als auch die Geschlechtsumwandlung hinweist. Aus den "initialen" Männchen und Weibchen entwickeln sich "terminale" Männchen, d.h. die Jungtiere können beide Geschlechter aufweisen, alte Papageifische sind immer männlich. Bei vielen Arten sind die jungen Männchen und Weibchen gleich gefärbt, erst die älteren Männchen werden deutlich bunter. Bei nur wenigen Arten sind die Jungtiere immer Weibchen, die sich erst viel später in Männchen umwandeln. 
Das Fleisch der Papageifische ist wabbelig und kaum zu genießen; einige Arten sind sogar giftig. Somit werden sie vom Menschen kaum gejagt.

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books1.gif (740 bytes) Artikel über Papgeifische (Sporttaucher 1/90)


Copyright berodiver,  Fischbestimmung V2.2., 18.12.04, letzte Änderung am 10.5.05