Wissenswertes zu Tarpunen

Stamm: Chordata - Chordatiere
  Unterstamm: Vertebrata - Wirbeltiere

     Klasse: Osteichthyes - Knochenfische
       Überordnung: Elopomorpha
          Ordnung: Elopiformes - Tarpunartige
                Familie: Albulidae - Grätenfische
                Familie: Elopidae - Frauenfische
                F
amilie: Megalopidae - Tarpune
                   Gattung: Megalops - Tarpun
                      Art: Megalops atlanticus - Atlantischer Tarpun

benachbarte Klasse im Stamm Chordata:
Chondrichthyes - Knorpelfische
(Haie und Rochen) 

andere Ordnung der Elopomorpha:
Anguilliformes (Muränen und Aale)

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Informatives zu den Tarpunen

Typisch für die Tarpune sind die großen, extrem silbrig glänzenden Schuppen und das oberständige Maul mit dem vorstehenden Unterkiefer, sowie der verlängerte, letzte Rückenflossenstrahl. Sie kommen im Atlantik vor Afrika und auf der anderen Seite von Brasilien bis Florida vor.
Von der Larvenentwicklung her sind sie erstaunlicherweise mit den Muränen und Aalen verwandt. d.h. aus den Eiern schlüpfen bandförmige, durchsichtige Leptocephalus-Larven, die sich erst später zu den Fischen weiter entwickeln.
Tarpune sind Tauchern gegenüber nur wenig scheu. In einem Hausriff vor Bonaire war mitte der Neunziger "Charly" dafür bekannt, Taucher zu begleiten, ohne dass er angefüttert worden wäre. Bei Nachttauchgängen hatte man häufig das Glück, dass plötzlich ein großer, silbriger Schatten fast mit Hautkontakt schräg neben einem schwamm: Charly, der Tarpun. 1,5 m lang, Schuppen wie aus Edelstahl. 
Er hält sich eine zeitlang neben dem Taucher und sucht im Licht der Tauchlampe nach Beute. Er ist recht wählerisch und frisst längst nicht jeden Fisch, der vor sein Maul gerät. Mal verschwindet er kurz wieder im Dunkel, taucht dann aber plötzlich wieder auf der anderen Seite, uns dabei überholend, auf. So geht es unablässig weiter, bis wir den Tauchgang beenden. Er folgt uns fast bis zum Steg, dann überlegt er es sich und sucht sich eine andere Nachttauchgruppe. Bei jedem Tauchgang mit Charly habe ich "Knattergeräusche" gehört, von denen ich annehme, dass er sie erzeugt hat. 

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Copyright berodiver,  Fischbestimmung V2.2., erstellt am 18.12.04, letzte Änderung am 10.5.05